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Ozon-Warnungen per SMS

Ein Service von Umweltbundesamt und Ö3
Unter der Nummer 0900 600 603 können sich Gesundheitsbewusste und besonders sensible Menschen per SMS warnen lassen, wenn die Ozonbelastung die Informations- und die Alarmschwelle übersteigt.

Wer den Ozon-SMS-Service von Ö3 und Umweltbundesamt abonnieren möchte, schickt einfach ein SMS mit dem Key-Word OZON und seiner Postleitzahl an die Nummer 0900 600 603. Ab diesem Zeitpunkt erhält die Abonnentin/der Abonnent ein SMS, wenn der Ozonwert die Informationsschwelle überschreitet und ein weiteres, wenn auch die Alarmschwelle erreicht ist. Der SMS-Service informiert über die genaue Ozonkonzentration an der nächstgelegenen Messstelle und den Zeitpunkt der Überschreitung. Die Registrierung ist gratis, die Ö3-Ozon-SMS kostet 30 Cent.

Die Gefahr einer hohen Ozonbelastung steigt mit den Temperaturen und betrifft vor allem Kinder mit überempfindlichen Bronchien, Personen mit schweren Erkrankungen der Atemwege und/oder des Herzens sowie Asthmakranke. Kurzzeitig erhöhte Werte können Kopfschmerzen, brennende Augen, Atemwegsbeschwerden oder Asthmaanfälle auslösen und die körperliche Leistungsfähigkeit einschränken.

Wird die Informationsschwelle überschritten, sind ein Spaziergang, Baden oder ein Picknick auch für empfindliche Personen unbedenklich. Steigen die Ozonwerte jedoch weiter und erreichen die Alarmschwelle, sollten ungewohnte und starke Anstrengungen im Freien, vor allem Mittags und am frühen Nachmittag, vermieden werden.

Bequem per SMS bestellen
Die Anmeldung ist einfach: Key-Word OZON an die Nummer 0900 600 603 schicken und die Postleitzahl angeben - fertig. Die Registrierung ist gratis, die Ö3-Ozon-SMS kostet 30 Cent. Die aktuellen Ozonmesswerte für ganz Österreich (vorläufige Daten) werden von den Ämtern der Landesregierungen und dem Umweltbundesamt zur Verfügung gestellt.

Ozon
Bodennahes Ozon ist ein Reizgas, das die Lungenfunktion des Menschen beeinträchtigen kann. Ozon entsteht durch andere Luftschadstoffe - die wichtigsten Vorläufersubstanzen sind Stickoxide (NOx) und flüchtige organische Verbindungen - und Sonnenlicht. Ist Ozon bereits entstanden, können Menschen nur noch die Folgewirkungen verringern, indem sie etwa Anstrengungen im Freien einschränken oder unterlassen.

Die Informationsschwelle wird bei einer einstündigen Ozonkonzentration von mehr als 180 Mikrogramm/m3 erreicht, die Alarmschwelle bei einer einstündigen Ozonkonzentration von mehr als 240 Mikrogramm/m3.


Rückfragehinweis:

Ingeborg Zechmann, Pressestelle Umweltbundesamt
Mobil: 0664/611 90 94, ingeborg.zechmann@umweltbundesamt.at

Petra Jesenko, Pressestelle Hitradio Ö3
Tel.: +43 1 360 69 19120, petra.jesenko@orf.at

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