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ORF-Festivalehren: Sieben österreichische (Ko-)Produktionen bei Grimme-Preis und FIPA

U.a. Austro-"Tatort Ausgelöscht" und "Vermisst – Alexandra Walch, 17"

Erfreulicher ORF-Start ins Filmfestivaljahr 2012: Unter den heute bekanntgegebenen Nominierungen des Adolf-Grimme-Instituts in Marl finden sich mit "Tatort – Ausgelöscht", "Vermisst – Alexandra Walch, 17" und "Die Hebamme – Auf Leben und Tod" drei vom ORF (ko-)produzierte Spielfilme, die in der Kategorie "Fiction" um den renommierten Grimme-Preis antreten, der am 23. März in Marl vergeben wird. Auch zum jährlich veranstalteten TV-Festival FIPA, das heuer sein 25-jähriges Jubiläum feiert, sind gleich fünf Produktionen mit ORF-Beteiligung ins französische Biarritz geladen. Im Wettbewerbsprogramm findet sich der bereits erwähnte zweiteilige Thriller "Vermisst – Alexandra Walch, 17" (Kategorie "Series") ebenso wie die Dokumentation "Login 2 Life" (Kategorie: "Creative Documentaries"), die voraussichtlich Ende April im ORF-"dok.film" Premiere feiern wird. Außerdem: Der internationale Opern-TV-Event "Rigoletto in Mantua" (Kategorie: Performing Arts), bei dem der ORF als österreichischer Kopartner fungierte. Außerhalb des FIPA-Wettbewerbs werden die beiden "dok."-Filme "Gas Monopoly" und "Ibiza Occident" (Kategorie: Aspects of European Production) laufen. Die FIPA findet von 23. bis 29. Jänner statt.

Die nominierten Produktionen im Detail:

48. Grimme-Preis 2012

"Tatort – Ausgelöscht"

Harald Krassnitzers und Adele Neuhausers zweiter gemeinsamer "Tatort"-Fall, bei dem ein bulgarischer Killer Wien in Angst und Schrecken versetzt, erreichte am 29. Mai 2011 in ORF eins ein Millionenpublikum. "Tatort – Ausgelöscht" ist eine Produktion des ORF, hergestellt von Superfilm. Der nächste spannende Einsatz für das fabelhafte Duo Krassnitzer/Neuhauser steht bereits am Sonntag, dem 5. Februar 2012 auf dem Programm von ORF 2: "Tatort – Kein Entkommen".

"Vermisst – Alexandra Walch, 17"

Nachdem Andreas Prochaskas ORF-AKW-Drama "Der erste Tag" bereits 2011 für den Adolf-Grimme-Preis nominiert war und sein ORF-Drama "Das Wunder von Kärnten" gestern, am Mittwoch, dem 18. Jänner 2012, ein Millionenpublikum begeisterte, erfährt Prochaskas ORF-Zweiteiler "Vermisst – Alexandra Walch, 17" mit der Grimme-Preis-Nominierung neuerliche Ehren. Der spannende Thriller mit Ann-Kathrin Kramer, Richy Müller, Erwin Steinhauer u. v. a. war am 30. und 31. März 2011 im ORF zu sehen. "Vermisst – Alexandra Walch, 17" ist eine Koproduktion von MR-Film, ORF und Sat.1, hergestellt von MR-Film mit Unterstützung von Fernsehfonds Austria, dem Land Niederösterreich und dem Filmfonds Wien.

"Die Hebamme – Auf Leben und Tod"

Dagmar Hitz inszenierte dieses bewegende Frauenschicksal, in dem Brigitte Hobmeier als "Die Hebamme" in einen existenziellen Konflikt mit der über Jahrhunderte tradierten Hebammenkunst und den Interessen der katholischen Kirche sowie der männlich dominierten Geburtsmedizin ihrer Zeit gerät. "Die Hebamme – Auf Leben und Tod" ist eine Produktion der Roxy Film GmbH in Koproduktion mit SK Film, ORF und ZDF, gefördert durch FFF Bayern, Fernsehfonds Austria und Cine Tirol und lief am 1. November 2010 im ORF zu sehen.

25. FIPA (Festival International de Programmes Audiovisuels)

"Vermisst – Alexandra Walch, 17", wie oben erwähnt

"Login 2 Life"

Sie gehen virtuell tanzen, leihen sich virtuell Bücher aus und verdienen in der virtuellen Welt ihr Geld: Menschen, die ihre Heimat in "Second Life", "World of Warcraft" und Co. gefunden haben. Filmemacher Daniel Moshel versucht, das kulturelle Massenphänomen der künstlichen Parallelwelten im web 2.0 und ihrer Spieler zu durchleuchten und zu porträtieren. "Login 2 Life" ist eine Koproduktion von ORF, ZDF und Eidolon Entertainment, gefördert von Fernsehfonds Austria, Filmfonds Wien, Land Salzburg und Kuratorium Junger Deutscher Film – und wird voraussichtlich Ende April 2012 im ORF-"dok.film" zu sehen sein.

"Rigoletto in Mantua"

Die Produktion von Andrea Andermann und RAI UNO, bei der der ORF als Kopartner fungierte, war die spektakulärste Opernproduktion des Jahres 2010, die live in insgesamt 148 Länder der Welt übertragen wurde. Der ORF zeigte Giuseppe Verdis Meisterwerk in zwei Teilen live-zeitversetzt am 4. und 5. September 2010 und bot als Ergänzung zur Oper am 5. September im Rahmen der Kultur-"Matinee" in der Doku "Opernkulisse Mantua" auch einen Blick hinter die Kulissen dieser logistischen Meisterleistung.

"Gas Monopoly"

Im Dokumentarfilm des preisgekrönten Regisseurs Richard Ladkani begibt sich "Gasreporter" und Autor Martin Leidenfrost auf die Spuren des mächtigen Geschäfts mit dem Gas. Der Film stellt die einfachsten Fragen und stößt auf die schmutzigsten Deals, bei denen es um Milliarden geht. Doch Gas ist mehr als nur ein Geschäft: Es ist Politik, Intrige, Emotion – und es geht um Macht, Männer und Monopole. Leidenfrosts spannende Reise an die neuralgischen Punkte des internationalen Gasgeschäfts war am 20. November 2011 im ORF zu sehen.

Eine Koproduktion vom Fischer Film, ORF, ARTE GEIE, gefördert von der Europäischen Union, Fernsehfonds Austria und Filmfonds Wien.

"Ibiza Occident"

Günter Schwaigers Musikdokumentation nähert sich in neun Kurzporträts von internationalen DJs, Musikern, Promotern und Clubbesitzern der komplexen Freizeitindustrie der berühmt-berüchtigten Partyinsel der Balearen. Die Koproduktion von Mosolov-P S.L. Günther Schwaiger Film Produktion, ORF und TVE, gefördert von Land Salzburg, Stadt Salzburg und BMUKK läuft derzeit in den österreichischen Kinos und wird noch 2012 im Rahmen des ORF-"dok.film" unter dem deutschen Titel "Ibiza Abendland" zu sehen sein.


Rücksprachehinweis:
ORF-Pressestelle
Ruza Holzhacker
(01) 87878 – DW 14703
http://presse.ORF.at

 

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